Strukturaufbau, Qualitätsstandards und gesellschaftliche Verankerung

Professional­isierung des Personenschutzes

Der BDP e.V. initiiert und begleitet zentrale Entwicklungen, um den Personenschutz als professionelles Berufsfeld zu stärken.
Dazu gehören normgebende Maßnahmen, Kooperationen mit staatlichen und wirtschaftlichen Institutionen sowie Projekte zur Ausbildung, Vorsorge und öffentlichen Wahrnehmung.

Ziel ist eine nachhaltige, transparente und qualitativ gesicherte Struktur, die Fachkräfte, Auftraggeber und Gesellschaft gleichermaßen unterstützt.

Der BDP e.V. hat das Initiierungsverfahren für die erste DIN-Norm im Bereich Personenschutz eingeleitet. Ziel ist die Festlegung einheitlicher Qualitäts-, Ausbildungs- und Einsatzstandards, die sowohl für behördliche als auch private Schutzstrukturen verbindlich anwendbar sind.
Das Verfahren befindet sich in der Abstimmung mit dem zuständigen DIN-Gremium.

Im Rahmen eines offiziellen Antragsverfahrens strebt der BDP e.V. eine enge Zusammenarbeit mit
der DIHK an. Inhalt ist die Integration des Personenschutzes in bestehende Bildungs- und Zertifizierungsstrukturen sowie die Förderung eines transparenten Berufsbildes innerhalb der Sicherheitswirtschaft.

Der Verband arbeitet daran, den Personenschutz als anerkannten Ausbildungsberuf zu etablieren.
Damit soll eine rechtliche Grundlage für Ausbildung, Prüfung und beruflichen Aufstieg geschaffen werden.

In Kooperation mit Versicherungs- und Branchenpartnern entwickelt der BDP e.V. ein Vorsorgemodell, das die besonderen Anforderungen und Risiken des Personenschutzes berücksichtigt.

Aufbau einer digitalen Plattform zur Vernetzung von Fachkräften, Ausbildungsstätten und Bedarfsträgern.
Sie soll Fachvorträge, Weiterbildungsangebote und branchenspezifische Informationen zentral bündeln.

Sachliche und professionelle Darstellung des Personenschutzes in der Öffentlichkeit.
Neben klassischer Gremien- und Verbandsarbeit sind Podcasts, Fachinterviews und Podiumsdiskussionen in Planung, um aktuelle Themen aus Praxis, Recht und Ausbildung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Ziel ist es, den gesellschaftlichen und politischen Dialog über Qualität, Verantwortung und Berufsidentität im Personenschutz aktiv mitzugestalten.